Die Vorbereitung - Aller Anfang ist Erkenntnis
Nun ist es bald soweit, genauer gesagt am Montag.
Ich habe mir einen Stichtag gesetzt, damit ich mich vorbereiten kann. Würde ich diesen Satz als Außenstehender lesen würde ich wohl schmunzeln und sagen: "ja,ja".
Aber so einfach ist das eben nicht. Knall auf Fall aufhören und sich vorher nicht bewusst werden, warum man in welchen Situationen raucht und dann unvorbereitet in so eine Paniksituation kommen ... schwierig.
14 Jahre qualme ich nun schon, 10 davon jeweils mindestens 20-30 Kippen am Tag. Und da bürgern sich eben so einige Rituale ein, die man sich selbst so kreiert hat: zum ruhiger werden, als Belohnung, vor Anstrengungen, nach einer Anstrengung, morgens um den Tag zu beginnen, abends um besser einschlafen zu können, um nicht denken zu müssen, um sich selbst nicht immer fühlen zu müssen, sich ruhig zu stellen, in Gesellschaft und vorallem bei Gefühlszuständen, die man nicht ertragen kann.
Alles Humbug und dann wieder doch nicht. Kenne deinen Feind oder besser, sei dein Freund, dann brauchst du die Zigarette nicht als Feind oder Freund.
Zur Zeit geht es mir nicht gut. Kribbeln hier und da, Taubheitsgefühle im Gesicht. Wenn das nicht eindeutige Anzeichen sind. Durchblutungsstörungen en masse. Ich habe reduziert seit gestern, als ich bemerkte, wie sehr jeder Glimmstengel irgendetwas in mir auslöste, sogar irgendwie Schmerzen auslöste.
Und dann, ein Selbsttest ;-) ... jaa, ich weiß ja ...
Ich habe seit ein paar Jahren Tinitus, den ich seit einer Überlastung durch Arbeit eingefangen habe. Und so nach 4 Stunden ohne Rauch meinte ich dieses Fiepen deutlicher zu hören als sonst, als mit Qualm.
Also, Kippe an, Beweise! Ich weiß ja, dass Tinitus einerseits auch durch Durchblutungsstörungen hervorgerufen wird oder eben verstärkt. Und genauso kam es. Dreimal so laut.
Nur eben, ab Montag keine Tests mehr. Das Wochenende kann ich intensiv nutzen um mir meine Verhaltensweisen mal richtig vor Augen zu führen, denn nicht der körperliche Entzug macht es einen auf Dauer schwierig, sondern der psychologische Effekt. In den ersten Tagen machen die körperlichen Erscheinungen solche psychologische Marterpfahle zu Wolkenkratzer, aber das weiß ich ja. Dafür hab ich es ja schon mal geschafft für ein halbes Jahr vor einer Ewigkeit (ich Dussel)
Das warum ist jetzt nicht mehr wichtig, nur noch frei sein, frei von diesen ganzen Zwängen.
Noch mal weil es so schön war und etwas anders:
Kenne deinen Feind und sei dein Freund, dann brauchst du die Zigarette nicht als Feind oder Freund.
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An alle Leser und Mitblogstreiter zum Abschluß noch ein freundliches Hallo.
Benny


Kommentare
nikotinjunk83 | 14:14 Uhr - 11.01.08Hi Benny, auch hallo erstmal! So gehst du das vollkommen richtig an und dann wirst du auch erfolgreich sein! Du hast schon genau erkannt worauf es ankommt, dass habe ich erst während den ersten Tagen an denen ich nicht geraucht habe erkannt und habe es trotzdem geschafft, heißt du bist mir also vorraus und müßtest es dementsprechend noch einfacher haben ;) Was das Krippeln betrifft, das hört sich gar nicht gut an, dann ist es auch aller höchste Zeit endlich aufzuhören. Aber wie gesagt, mit der Einstellung bist du schon so gut wie Nichtraucher. Viel Erfolg!
KiwiKiss | 15:04 Uhr - 11.01.08Deine Überschrift drückt es wirklich gut aus. Man merkt du hast dir Gedanken gemacht und man erkennt der Wille aufzuhören ist stark. Ich denke auch du wirst das schaffen und mit dieser Einstellung schon sehr bald Nichtraucher sein. Auch von mir viel Erfolg! Und lass uns von dem Fortschritt erfahren. Bis dann.
Sahara76 | 13:25 Uhr - 12.01.08Das sehe ich auch so, du wirst erfolgreich sein!
Indianer1 | 08:06 Uhr - 14.02.08Hallo wie geht es dir bis du stark geblieben