Nichtraucherin, oder vielleicht doch nicht?
Die Adventszeit, Weihnachten, Zeit der Versuchung, Schokolade, Plätzchen, Glühwein, und dann vielleicht auch noch eine Zigarette? Nein, zum Glück, ich konnte widerstehen, aber, es war verdammt knapp! Ich war mit ein paar Freundinnen auf dem Weihnachtsmarkt und wie das so ist trinkt man da auch mal einen Becher Glühwein. Ich war in den letzten Tagen in meinem Nichtraucher dasein schon sehr gefestigt jedenfalls war ich der Meinung. Aber, es ist doch nicht so einfach wie bisher vermutet, wenn man nicht in Versuchung gerät dann denkt man teilweise überhaupt nicht daran zu rauchen, aber wenn die Versuchung dann kommt ist es wirklich schwer zu widerstehen. Ich dachte schon nach den ersten paar Schlücken die ich getrunken hatte daran wie es letztes Jahr gewesen wäre noch eine Zigarette dazu zu rauchen. Dann sieht man die Freunde, die Menschen um einen herum, einfach jeder scheint zu rauchen, ständig bekommt man Qualm ab, der Qualm störte mich aber trotzdem wollte ich plötzlich rauchen. Wie verrückt eigentlich dachte ich, ich gehe dem Rauch aus dem Weg aber möchte ihn dann doch tief in die Lunge ziehen? Nein, ich bin jetzt starke Nichtraucherin und brauche das nicht mehr. Pah, von wegen, ich hätte nach dem ersten Becher Glühwein aufhören sollen, definitiv sollte man keinen Alkohol in den ersten Wochen oder gar Monaten trinken wenn man Nichtraucher werden möchte. Zwischen dem zweiten und dritten Becher war ich soweit dass ich fast angefangen hätte um einen einzigen Zug an einer Zigarette zu betteln. Aber man schien es mir nicht anzumerken, erfuhr ich dann im nachhinein als ich erzählte dass ich so gerne geraucht hätte. Ich machte innerlich aber so einen harten Kampf durch dass ich dachte mir läuft der Schweiß dass Gesicht runter. Und hier scheint die Gefahr zu liegen, genau in diesen Situationen, von diesen Situationen berichten alle ehemaligen Raucher. Aber soll man diesen Situationen nun für immer aus dem Weg gehen? Nein, das kann natürlich nicht Sinn der Sache sein. Ich denke, man sollte in den ersten 2-3 Wochen den Situationen allerdings komplett versuchen aus dem Weg zu gehen, und dann langsam anfangen sich immer mehr in diese Gefahr zu begeben und sich somit sozusagen zu abzuhärten. Wie seht ihr das?


Kommentare
Sahara76 | 09:12 Uhr - 01.12.07Oh, so knapp war es bei mir bisher noch nicht, allerdings werde ich heute auf einem Weihnachtsmarkt sein, mh :(, ich hoffe ich komme nicht auch in Versuchung. Aber, du hast es geschafft dann doch nicht zu rauchen und dass ist doch alles was zählt! Man hat bestimmt immer mal wieder schwache Momente, aber sie werden bestimmt von zu Zeit zu Zeit immer weniger und man wird ihnen auch immer besser widerstehen können. Ich sehe das übrigens genauso, ich habe mich in den ersten 10-15 Tagen so wenig wie möglich solchen Gefahren Situationen ausgetzt weil ich in diesen ersten Tagen einfach noch nicht so gestärkt in meinem Verhalten war. Dann sollte man aber irgendwann anfangen sich wieder langsam heranzutasten, nur wenn es dann schief zu gehen droht muss man einfach schnell aus der Situation fliehen und es immer und immer wieder versuchen. Irgendwann wird man dann mit Sicherheit hin und wieder mal daran denken, aber sich nicht mehr der Gefahr eines Rückfalles ausgesetzt sehen und dann hat man das Ziel erst richtig erreicht, das ist ein harter Weg dass ist uns allen klar aber es lohnt sich!