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tag 82 - die tretmine in meinem lebensgarten

ok, wahrscheinlich gibt es jetzt zwischen tag 82 und tag 150 keinen rasend großen unterschied. es fällt mir jetzt schon seit einiger zeit recht leicht NICHT zu rauchen, ich glaube kaum, daß es bei tag 150 noch leichter geht.

ja ich weiß, ich sollt mich einfach freuen doch mich läßt eines nicht in ruh: meine sucht ist nicht verschwunden, sondern einfach nur ruhend gestellt. mein nichtrauchprojekt hängt an einen faden. der faden hält zwar, doch groß daran herumzerren sollte ich lieber nicht. solls so jetzt wirklich die nächsten jahre dagingehen?

ich würde mich gerne DEM widmen, das mich zigarettensüchtig werden ließ. nur was ist das? irgendwelche facetten meiner persönlichkeit müssen mich (im gegensatz zu anderen) zum suchtmenschen gemacht haben. mich sucht steckt man sich ja nicht an, man züchtet sie sich an. wo sind da die ursachen?

kanns nicht ohne bearbeitung der suchtursachen einfach früher oder später zu einer suchtverlagerung kommen, was ja auch nicht gerade witzig ist?

in meinem lebensgarten ist eine tretmine versteckt, meine zigarettensucht. ich weiß, hier darf ich nicht draufsteigen, sonst passiert was. lieber wärs mir allerdings, ich könnte diese tretmine entschärfen.

"einfach gelassen" von Dittmar Kruse hab ich mir jetzt ein paar mal angehört. ist ganz witzig, brachte mir ein paar neue ideen, doch bahnbrechende erkenntnisse auch nicht.

hat wer von Euch erfahrung mit NLP oder autogenem training als suchtbekämpfung? würde mich sehr interessieren davon mal zu hören/lesen!

sauber bleiben :)!!

Johannes am 08.03.10 08:51