11,5 monate - die sache mit dem unkraut
vor ziemlich genau einem jahr war ich bei meiner jährlichen gesundenuntersuchung und konnte mir als damaliger kettenraucher so einiges anhören über meinen zigarettenkonsum. ich wusste es ja selbst, daß es wahnsinn war, doch dann bekam ich es noch von den ärzten (einmal mehr) bestätigt, daß ich selbstmord auf raten begehen würde.
mit hängendem kopf bin ich aus dem untersuchungszentrum und, jawohl, erraten, habe mir erstmal eine angesteckt. ich war neidergeschlagen, traurig und voller angst: das mit dem rauchen aufhören, das würde ich nie schaffen, dachte ich mir. nie und nimmer würde mir das gelingen. und nun ist es mir doch schon immerhin fast ein jahr gelungen. MIR, dem absoluten suchtkettenraucher ist der rauchstopp gelungen!!!
wer immer von euch heute in einer ähnlichen situation steckt und aufhören will und glaubt es nicht zu schaffen, dem sage ich: ES IST MACHBAR! es ist zwar nicht ganz einfach, jedoch viel einfacher als ich immer dachte.
habt keine angst, habt mut! vom rauchgift wegzukommen ist machbar, selbst für die ärgsten kettenraucher!!!
soweit mein kurzer einschub, nun aber zur im titel angesprochenen sache mit dem unkraut:
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vom beruf bin ich gärtner und habe mich u.a. auf rasenpflege spezialisiert. oft und oft werde ich von kunden gefragt, wie denn das unkraut im rasen am besten zu bekämpfen wäre und meine antwort lautet dann immer: am besten gar nicht!
der viel bessere weg ist es dem rasen optimale wachstumsbedingungen zu geben. geht es nämlich dem rasen gut, so hat unkraut überhaupt keine chance aufzukommen.
kennt ihr den "heiligen rasen" von wimbledon? das ist wohl der allerfeinste englische vorzeigerasen und dort wird NICHTS GEGEN UNKRAUT gemacht, allerdings ALLES FÜR DEN RASEN.
vielleicht ahnt ihr schon, worauf ich mit meinem vergleich hinaus will. ich glaube immer mehr, daß es nicht zielführend ist mir über das NICHT RAUCHEN den kopf zu zerbrechen. viel besser und zielführender ist es, wenn ich mich über ein glückliches und erfülltes leben nachdenke und danach trachte! lebe ich erfüllt und glücklich, so komme ich sicher nicht auf die idee mich mit nervengift à la nikotin vergiften zu wollen. in einem glücklichen leben hat das "zigarettenunkraut" keine chance.
schritt für schritt durchleuchte ich mein leben auf das, was mir gut tut und was mich glücklich macht bzw. was dies verhindert. ich bin da erst am anfang und habe noch einen weiten weg vor mir, doch ich merke schon, daß ich mich unwillkürlich auch schon vom rauschgift (sic!) alkohol immer mehr entferne.
in diesem sinne: bleibt "unkrautfrei" und sauber :-)
Johannes


Kommentare
S4P | 11:43 Uhr - 29.11.10Wow, das mit dem Unkraut ist ein neuer Gedanke. Sehr schöne Idee, muss ich mir merken!